Beschaedigen Veneers die eigenen Zaehne? Muss viel abgeschliffen werden?
Ein gut geplantes Veneer benoetigt nur eine minimale Praeparation der Zahnoberflaeche. In vielen Faellen wird die Schmelzschicht um weniger als 0,5 Millimeter reduziert, was deutlich weniger invasiv ist als das Schleifen einer Krone. Diese Vorgehensweise wird als minimal-invasive Praeparation bezeichnet und gilt heute als Standard in der aesthetischen Zahnheilkunde.
Das Gegenteil davon sind Behandlungen, bei denen gesunde, voll intakte Zaehne massiv beschliffen werden, nur um ein moeglichst uniformes Ergebnis zu erzielen. Dieses Phaenomen, haeufig als 'Turkey Teeth' bezeichnet, fuehrt langfristig zu Zahnempfindlichkeit, Nervschaeden und einem kuenstlichen, uniformen Aussehen, das nichts mit einem natuerlichen Laecheln gemein hat. Solche Ergebnisse entstehen oft, wenn der Arzt die Praeparation an der Funktion des Laechelns ausrichtet anstatt an der Gesundheit des einzelnen Zahnes.
Im Kabinett Dr. Imad Al Morabit wird dieser Ansatz konsequent abgelehnt. Vor jedem Eingriff wird mittels digitalem Scan und Mock-up geprueft, ob und in welchem Ausmass eine Praeparation ueberhaupt notwendig ist. In bestimmten Faellen, zum Beispiel bei schon leicht abgenutzten oder verfaerbten Zaehnen, koennen Veneers sogar gaenzlich ohne Schleifen platziert werden.
Die verwendeten Keramikmaterialien, hergestellt nach deutschen und japanischen Qualitaetsstandards, sind so praezise gefertigt, dass sie millimetergenau passen, ohne uebertriebenes Abtragen zu erfordern. Das integrierte digitale Labor mit CAD-CAM-Technologie, Exocad- und 3Shape-Software sowie Intraoralscan sorgt dafuer, dass Passform und Staerke der Veneers vor der Herstellung exakt berechnet werden.
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