Aligner

Was passiert nach der Aligner-Behandlung? Wie wird das Ergebnis gehalten?

Wenn die letzte Schiene der Aligner-Serie getragen wurde, sind die Zähne zwar in der gewünschten Position, aber noch nicht dauerhaft darin stabilisiert. Das Zahnfleisch, der Knochen und die Fasern des Halteapparats rund um die Zähne benötigen Zeit, um sich an die neue Lage vollständig anzupassen. In dieser Phase besteht die Tendenz, dass Zähne sich ohne externe Unterstützung wieder leicht verschieben. Dieses Phänomen wird als Rezidiv bezeichnet und ist kein Zeichen eines Fehlers, sondern eine biologische Eigenschaft des Zahnsystems.

Um das Behandlungsergebnis dauerhaft zu sichern, ist eine gezielte Retention nach der aktiven Behandlung zwingend notwendig. Es gibt zwei gängige Methoden: eine herausnehmbare Retentionsschiene, die optisch einem transparenten Aligner sehr ähnelt, und ein festsitzender Retentionsdraht, der auf der Innenseite der Frontzähne festgeklebt wird. In vielen Fällen werden beide Methoden kombiniert, um maximale Sicherheit zu gewährleisten.

Die Retentionsschiene wird zunächst ähnlich lange getragen wie die aktiven Aligner, also die meiste Zeit des Tages. Wenn sich die Zahnposition stabilisiert hat, reicht es in der Regel aus, sie nur noch nachts zu tragen. Der festsitzende Draht bleibt dauerhaft im Mund und erfordert bei der täglichen Zahnreinigung etwas mehr Sorgfalt, insbesondere beim Reinigen der Zwischenräume.

Wir planen die Retentionsphase von Anfang an mit und fertigen die erste Retentionsschiene unmittelbar am Ende der aktiven Behandlung. Für Patienten aus dem europäischen Ausland ist das praktisch: Die Schiene nehmen Sie mit nach Hause, und bei Bedarf lässt sich auch die Retentionsbetreuung per WhatsApp und Video organisieren.

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