Sieht man Aligner? Kann ich sie im Beruf tragen?
Unsichtbare Aligner verdanken ihren Namen dem transparenten Material, aus dem sie gefertigt werden. Im normalen Gesprächsabstand sind sie für die meisten Menschen praktisch nicht wahrnehmbar. Das gilt im beruflichen Umfeld genauso wie in sozialen Situationen. Wer keine Lust hat, Kollegen oder Kunden von einer kieferorthopädischen Behandlung zu berichten, muss das mit Alignern nicht tun. Die Behandlung bleibt Ihre Privatsache.
Einen kleinen Einfluss auf die Optik können sogenannte Attachments haben: kleine zahnfarbene Kunststoffnoppen, die in manchen Fällen auf bestimmten Zähnen befestigt werden, um der Schiene besseren Halt zu geben und präzise Zahnbewegungen zu ermöglichen. Diese Attachments sind aus der Nähe zu erkennen, fallen im Alltag aber kaum auf, da sie die natürliche Zahnfarbe imitieren. Ob Attachments bei Ihnen notwendig sind, lässt sich erst nach dem Scan und der digitalen Planung beurteilen.
Ein weiterer Vorteil gegenüber festen Spangen: Es gibt kein Metall im Mund, das bei Fotos, Präsentationen oder Videokonferenzen sichtbar wäre. Für Führungskräfte, Lehrende oder alle, die regelmäßig vor der Kamera stehen oder Kundengespräche führen, ist das ein realer Vorteil im Arbeitsalltag. Bei Bedarf nehmen Sie die Schiene vor einem wichtigen Termin kurz heraus, spülen kurz den Mund und setzen sie anschließend wieder ein.
Für Patienten aus Deutschland, die in anspruchsvollen beruflichen Umfeldern arbeiten, ist Diskretion oft ein entscheidender Faktor bei der Wahl der Behandlungsmethode. Aligner ermöglichen eine effektive kieferorthopädische Korrektur, ohne dass der Behandlungsprozess nach außen sichtbar wird.
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