Was ist ein Zahnimplantat und wie funktioniert es?
Ein Zahnimplantat besteht aus drei Teilen: der Titanschraube, die als künstliche Wurzel im Kieferknochen verankert wird, dem Aufbau (Abutment), der die Verbindung zur sichtbaren Restauration herstellt, und der Krone oder Prothese, die den natürlichen Zahn nach außen hin ersetzt. Das Titan ist biologisch sehr gut verträglich und wächst im Laufe einiger Monate fest mit dem umliegenden Knochen zusammen. Diesen biologischen Prozess nennt man Osseointegration.
Sobald die Osseointegration vollständig abgeschlossen ist, wird das Abutment auf die Schraube gesetzt. Das integrierte Dentallabor des Kabinetts in Nador fertigt dann eine maßgefertigte Keramikkrone an, die in Farbe, Form und Biss sorgfältig an das restliche Gebiss angepasst wird. Dank digitaler Technologien wie Intraoralscanner, der CAD/CAM-Software Exocad und dem 3Shape-System lässt sich die Krone hochpräzise planen, noch bevor sie gefräst und endgültig eingesetzt wird.
Im Vergleich zu einer herkömmlichen Zahnbrücke müssen bei einem Implantat keine gesunden Nachbarzähne beschliffen oder geschwächt werden. Das ist ein entscheidender Vorteil: Intakte Zahnsubstanz bleibt vollständig erhalten, und die Nachbarzähne übernehmen keine zusätzliche Belastung. Zudem stimuliert das Implantat durch die natürlichen Kaukräfte den Kieferknochen aktiv und beugt so dem vorzeitigen Knochenabbau in der Lücke vor.
Wer über ein Implantat nachdenkt, kann den Prozess unkompliziert starten: aktuelle Fotos und ein Panoramaröntgenbild (OPG) per WhatsApp einsenden. Dr. Al Morabit beurteilt die Knochensituation digital und schlägt einen ersten Behandlungsplan vor, noch vor der Anreise nach Nador.
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